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Backup für Unternehmen: Wann haben Sie die Wiederherstellung zuletzt getestet?
Eine Einordnung, woran Sie erkennen, ob Ihre Datensicherung im Ernstfall trägt – unabhängig davon, welche Lösung Sie heute einsetzen.
In den meisten Unternehmen läuft eine Datensicherung. Sie wurde einmal eingerichtet, meldet keine Fehler und ist deshalb kein Thema.
Das Problem daran: Eine erfolgreiche Sicherung sagt noch nichts darüber, ob die Wiederherstellung funktioniert. Beides sind verschiedene Vorgänge, und nur der zweite zählt, wenn es darauf ankommt.
Diese Seite ordnet ein, woran ein tragfähiges Backup erkennbar ist: welche Fragen sich beantworten lassen sollten, welche Kennzahlen dahinterstehen und wo in der Praxis die Lücken entstehen.
Keine Produktvorstellung. Eine Grundlage, mit der Sie Ihre eigene Situation beurteilen können.
Woran Sie erkennen, ob Ihre Datensicherung im Ernstfall funktioniert
Ob eine Datensicherung im Ernstfall funktioniert, lässt sich nicht am laufenden Betrieb ablesen. Fünf Kriterien geben eine belastbare Antwort – und zu jedem gehört eine Frage, die Sie Ihrem IT-Dienstleister oder sich selbst stellen können.
Die Wiederherstellung wurde getestet
Eine Sicherung, die niemand jemals zurückgespielt hat, ist eine Annahme. Erst der Test zeigt, ob die Daten vollständig, konsistent und nutzbar sind – und wie lange es dauert.
PrüffrageWann wurde bei Ihnen zuletzt eine Wiederherstellung durchgeführt – und wer war dabei?
Eine Kopie liegt außerhalb des Standorts
Ein Backup auf einem NAS im selben Serverraum schützt vor Festplattendefekten, aber nicht vor Feuer, Wasser oder Diebstahl. Für die häufigsten Totalverluste braucht es räumliche Trennung.
PrüffrageWo liegt Ihre zweite Sicherung – und wie weit ist sie vom Original entfernt?
Das Backup ist gegen Verschlüsselung geschützt
Ransomware sucht gezielt nach erreichbaren Sicherungen. Ein Backup, das dauerhaft im Netzwerk eingebunden ist, wird bei einem Angriff mitverschlüsselt – und ist dann wertlos.
PrüffrageKönnte ein Angreifer mit Zugriff auf Ihr Netzwerk auch Ihre Sicherungen erreichen?
Jemand schaut regelmäßig hin
Backup-Prozesse fallen still aus. Ein geänderter Pfad, ein abgelaufenes Kennwort, ein voller Speicher – und die Sicherung läuft seit Wochen ins Leere, ohne dass jemand es bemerkt.
PrüffrageWer sieht sich die Statusmeldungen an – und würde ein Ausbleiben auffallen?
Der Umfang ist bekannt
Gesichert wird meist das, was bei der Einrichtung vorhanden war. Neue Systeme, neue Laufwerke, neue Cloud-Dienste kommen später dazu – und fallen oft aus der Sicherung heraus.
PrüffrageGibt es eine aktuelle Liste dessen, was gesichert wird – und wann wurde sie zuletzt geprüft?
Der Mindeststandard: die 3-2-1-Regel
Die 3-2-1-Regel
Die 3-2-1-Regel ist der etablierte Mindeststandard für Datensicherung in Unternehmen. Sie besagt:
- 3 Kopien der Daten – das Original und zwei Sicherungen
- 2 verschiedene Speichermedien oder Systeme – nicht beide Sicherungen am selben Ort und auf derselben Technik
- 1 Kopie außerhalb des Standorts – räumlich getrennt, damit Feuer, Wasser oder Diebstahl nicht beides treffen
Viele Unternehmen erfüllen die ersten beiden Punkte. Am dritten scheitert es häufig – und genau der entscheidet, wenn der Serverraum betroffen ist.
Diese Kriterien gelten unabhängig davon, welche Lösung Sie einsetzen. Sie sind keine Produktmerkmale, sondern der Maßstab, an dem sich jede Datensicherung messen lassen muss.
Fünf Begriffe, die für Ihr Backup wichtig sind
In Backup-Angeboten stehen Begriffe, die technisch klingen und selten erklärt werden. Fünf davon entscheiden darüber, wie gut Ihr Unternehmen im Ernstfall dasteht.
Sie müssen kein IT-Fachwissen aufbauen. Aber Sie sollten diese fünf Punkte für Ihr Unternehmen beantworten können – denn die Verantwortung für die Datensicherung liegt bei der Geschäftsführung, unabhängig davon, wer sie technisch umsetzt.
Automatisch, kontinuierlich – und nachvollziehbar
Eine Sicherung, die jemand von Hand anstoßen muss, wird irgendwann vergessen – in Urlaubszeiten, bei Krankheit, in stressigen Wochen. Genau dann entstehen die Lücken, die später niemand mehr rekonstruieren kann.
Ebenso wichtig ist der Nachweis: Ein regelmäßiger Bericht zeigt, welche Sicherungen tatsächlich gelaufen sind und welche nicht. Ohne diese Rückmeldung merkt niemand, wenn eine Sicherung seit Wochen ins Leere läuft.
PrüffrageLäuft Ihre Sicherung ohne menschliches Zutun – und bekommen Sie regelmäßig einen Bericht darüber?
Verschlüsselung – und wer den Schlüssel hat
AES-256 ist der übliche Verschlüsselungsstandard und bedeutet, dass Daten bei Übertragung und Speicherung unlesbar sind. Praktisch jeder seriöse Anbieter erfüllt das.
Der Unterschied liegt beim Schlüssel. Verwahrt ihn der Anbieter, kann er technisch auf Ihre Daten zugreifen – dafür kann er im Notfall auch helfen, wenn der Zugang verloren geht.
Beim Zero-Knowledge-Prinzip ist das ausgeschlossen: Der Anbieter speichert nur verschlüsselte Daten und kann sie selbst nicht einsehen. Dafür gibt es zwei übliche Wege:
- Sie kennen den SchlüsselEin Passwort, das Sie selbst festlegen und verwahren. Der Anbieter erhält es nie.
- Die Software erzeugt ihnDer Schlüssel entsteht automatisch und verbleibt auf Ihrem Gerät – in einer Form, die der Anbieter nicht entschlüsseln kann.
In beiden Fällen gilt: Was der Anbieter nicht im Klartext hat, kann er auch nicht herausgeben. Und in beiden Fällen muss geklärt sein, wo der Schlüssel im Notfall zu finden ist – geht er verloren, sind die Sicherungen nicht mehr lesbar.
PrüffrageWissen Sie, wo der Schlüssel zu Ihren Sicherungen liegt – und käme jemand daran, wenn das Gerät ausfällt?
Inkrementelle Sicherung
Bei einer inkrementellen Sicherung wird nach der ersten vollständigen Kopie nur noch übertragen, was sich seither geändert hat.
Das ist der Grund, warum tägliche Sicherungen im laufenden Betrieb überhaupt möglich sind: Die Datenmenge bleibt klein, die Leitung wird nicht blockiert, und der Speicherbedarf wächst langsam statt sprunghaft.
PrüffrageWie lange dauert bei Ihnen eine Sicherung – und stört sie den Arbeitsalltag?
RPO – wie viel Arbeit verloren gehen darf
Das Recovery Point Objective beschreibt, wie viel Zeit zwischen der letzten Sicherung und dem Ausfall liegen darf. Bei täglicher Sicherung um 22 Uhr und einem Ausfall um 16 Uhr sind das im schlimmsten Fall 18 Stunden Arbeit.
Ob das vertretbar ist, hängt vom Betrieb ab. Für ein Ingenieurbüro mitten in einer Projektphase kann ein Tag viel sein – für andere ist es unproblematisch.
PrüffrageWie viel Arbeit eines Tages könnte Ihr Unternehmen verschmerzen?
RTO – wie lange der Betrieb stillsteht
Das Recovery Time Objective beschreibt, wie lange es dauert, bis nach einem Ausfall wieder gearbeitet werden kann. Nicht bis die Daten zurückgespielt sind – bis der Betrieb läuft.
Diese Zahl ist die wichtigste im Backup-Gespräch und zugleich die am seltensten genannte. Sie lässt sich nur beantworten, wenn eine Wiederherstellung tatsächlich getestet wurde.
PrüffrageWenn morgen Ihr Hauptserver ausfällt: Wie viele Stunden oder Tage kann Ihr Team nicht arbeiten?
Wer diese fünf Punkte für sein Unternehmen beantworten kann, hat die Datensicherung verstanden – auch ohne IT-Hintergrund. Und kann beurteilen, ob die eingesetzte Lösung dazu passt.
Backup, Archiv, Synchronisation – drei verschiedene Dinge
Diese drei Begriffe werden im Alltag oft gleichgesetzt. Technisch lösen sie unterschiedliche Aufgaben, und keine ersetzt die andere.
Die Unterscheidung ist keine Wortklauberei: Sie entscheidet darüber, ob im Ernstfall die richtige Kopie vorhanden ist.
Zweck: zurück zu einem früheren Stand
Ein Backup erstellt Kopien zu festen Zeitpunkten. Geht etwas verloren oder wird beschädigt, lässt sich der Zustand von gestern, letzter Woche oder letztem Monat wiederherstellen.
Ein Backup ist kein Langzeitarchiv – ältere Stände werden nach einer festgelegten Frist überschrieben.
Zweck: dauerhaft aufbewahren und nachweisen
Ein Archiv bewahrt Daten unveränderbar über Jahre auf – meist aus rechtlichen Gründen. Jeder Zugriff wird protokolliert, nichts kann nachträglich verändert werden.
Ein Archiv ersetzt kein Backup – es sichert nicht den laufenden Betrieb, sondern die Nachweisbarkeit.
Zweck: überall denselben Stand haben
Dienste wie OneDrive, Dropbox oder LeitzCloud halten Dateien auf allen Geräten aktuell. Was auf einem Gerät geändert wird, ist sofort überall verfügbar.
Synchronisation ist kein Backup: Wird eine Datei gelöscht oder verschlüsselt, wird auch das synchronisiert – auf allen Geräten.
Der häufigste Irrtum betrifft die dritte Spalte. Ein Cloud-Speicher, in dem alle Unternehmensdateien liegen, fühlt sich an wie eine Sicherung – aber er hält nur den aktuellen Stand. Löscht ein Mitarbeitender einen Ordner oder verschlüsselt Ransomware die Dateien, gilt das für alle synchronisierten Geräte gleichermaßen.
Die meisten Anbieter bieten einen Papierkorb und eine begrenzte Versionierung an – das hilft bei einzelnen Dateien, ersetzt aber kein Backup mit definierten Wiederherstellungspunkten.
Für die dauerhafte, rechtssichere Aufbewahrung von E-Mails gilt dasselbe: Das ist Aufgabe eines Archivs, nicht eines Backups. Wie das funktioniert, ordne ich auf der Seite zur E-Mail-Archivierung für KMU ein.
Was in ein Backup gehört – und wo Lücken entstehen
Gesichert wird meist das, was bei der Einrichtung offensichtlich war. Alles, was später dazukommt oder nie im Blick war, fehlt.
Vier Bereiche sollten abgedeckt sein:
Server und zentrale Systeme
Dateiserver, Warenwirtschaft, Datenbanken, virtuelle Maschinen. Hier liegt in den meisten Unternehmen der Kern des Betriebs.
Typische Lücke: Datenbanken werden im laufenden Betrieb kopiert und sind dadurch im Ernstfall nicht konsistent wiederherstellbar.
Arbeitsplätze und mobile Geräte
Auf Notebooks entstehen täglich Daten, die nie auf einem Server landen: Kalkulationen, Entwürfe, Notizen, lokale Projektordner.
Typische Lücke: Arbeitsplätze werden gar nicht gesichert, weil angenommen wird, dass alles auf dem Server liegt.
Cloud-Dienste
Microsoft 365, Google Workspace und ähnliche Dienste sichern ihre eigene Infrastruktur – aber nicht Ihre Daten gegen versehentliches Löschen.
Typische Lücke: Die Annahme, dass der Cloud-Anbieter das Backup übernimmt. Er sichert in der Regel die Verfügbarkeit des Dienstes, nicht Ihre Inhalte.
Fach- und Branchenanwendungen
Vermessungssoftware, CAD-Systeme, Zeiterfassung, Kassensysteme. Oft mit eigenen Datenformaten und eigenen Speicherorten.
Typische Lücke: Die Anwendung wird gesichert, ihre Konfiguration und Lizenzdaten aber nicht – die Wiederherstellung dauert dann Tage statt Stunden.
Diese vier Bereiche lassen sich in einer Stunde durchgehen. Das Ergebnis ist eine Liste dessen, was tatsächlich gesichert wird – und in fast jedem Fall findet sich dabei mindestens ein Bereich, an den bisher niemand gedacht hat.
Wiederherstellung – vier Fälle, vier Anforderungen
Ein Backup wird nicht wegen der Sicherung gemacht, sondern wegen der Wiederherstellung. Und die sieht je nach Anlass völlig unterschiedlich aus.
Wer nur einen dieser vier Fälle abdeckt, hat kein vollständiges Konzept.
Der häufigste Fall
Eine Kalkulation wurde überschrieben, ein Ordner versehentlich gelöscht. Kein Notfall, aber ärgerlich – und im Alltag mit Abstand der häufigste Grund, ein Backup zu brauchen.
Es zählt: Zugriff auf frühere Versionen in Minuten, möglichst ohne dass die IT eingreifen muss.
Der technische Fall
Eine Festplatte fällt aus, ein Server startet nicht mehr. Einzelne Dateien helfen hier nicht – gebraucht wird das komplette System mit Betriebssystem, Programmen und Einstellungen.
Es zählt: ein vollständiges Systemabbild, das auch auf anderer Hardware startet.
Der kritische Fall
Hier reicht das jüngste Backup oft nicht: Eine Verschlüsselung beginnt häufig Wochen vor dem Ausbruch. Gebraucht wird ein Stand von vor der Infektion – und die Gewissheit, dass er sauber ist.
Es zählt: Wiederherstellungspunkte, die weit genug zurückreichen, und Sicherungen, die nachträglich nicht verändert werden können.
Der seltene Fall
Feuer, Wasserschaden, Einbruch. Der Serverraum ist nicht mehr nutzbar, und alles, was dort stand, ist verloren – auch eine Sicherung, die im selben Raum lag.
Es zählt: die ausgelagerte Kopie und eine festgelegte Reihenfolge, welche Systeme zuerst wieder laufen müssen.
Der wirksamste Schutz gegen Ransomware
Unveränderliche Sicherungen
Unveränderlichkeit bedeutet, dass eine einmal geschriebene Sicherung für einen festgelegten Zeitraum technisch nicht mehr verändert oder gelöscht werden kann – auch nicht mit Administratorrechten.
Das ist der wirksamste Schutz gegen Ransomware, weil moderne Angriffe gezielt nach erreichbaren Sicherungen suchen und diese zuerst verschlüsseln. Was technisch nicht überschreibbar ist, überlebt den Angriff.
Aus demselben Grund sollte eine Sicherung nie dauerhaft als normales Netzlaufwerk eingebunden sein: Was ein Angreifer erreichen kann, kann er auch verschlüsseln.
Die vier Fälle stellen unterschiedliche Anforderungen an dieselbe Lösung. Ein Konzept, das alle abdeckt, kombiniert deshalb meist mehrere Ebenen: eine schnelle lokale Kopie für den Alltag und eine ausgelagerte, unveränderliche Sicherung für den Ernstfall.
Eine Backup-Lösung, auf die Sie sich verlassen können
Eine zuverlässige Backup-Lösung schützt Ihr Unternehmen vor Datenverlusten, Ransomware und unerwarteten Ausfällen. Entscheidend ist nicht nur die Datensicherung selbst, sondern dass Datensicherungen im Hintergrund stabil laufen und im Ernstfall sofort greifen. So behalten Sie die Kontrolle und stellen sicher, dass Ihr Geschäft ohne Unterbrechung weiterläuft.
Warum der Standort Ihrer Daten heute entscheidend ist
Der Standort Ihrer Daten spielt eine zentrale Rolle für Sicherheit, Datenschutz und Kontrolle. Gerade bei Backup-Lösungen wird oft unterschätzt, wo Daten tatsächlich gespeichert werden. Dabei entscheidet genau das darüber, wie unabhängig, sicher und rechtlich sauber Ihre Datensicherung aufgestellt ist.
Backup-Infrastruktur mit Hosting in der EU
Eine Backup-Infrastruktur mit Hosting in der EU sorgt dafür, dass Ihre Datensicherung europäischen Datenschutzstandards entspricht. Klare gesetzliche Rahmenbedingungen schaffen Sicherheit und reduzieren Risiken im Umgang mit sensiblen Unternehmensdaten.
Datenspeicherung in europäischen Rechenzentren
Werden Daten in europäischen Rechenzentren gespeichert, behalten Sie die Kontrolle über Ihre Informationen. Moderne Cloud- und Backup-Lösungen ermöglichen dabei hohe Verfügbarkeit, ohne Kompromisse bei Datenschutz und Sicherheit einzugehen.
Weniger Abhängigkeiten von Anbietern außerhalb Europas
Viele internationale Anbieter unterliegen anderen rechtlichen Einflüssen. Eine Backup-Lösung mit europäischem Fokus reduziert diese Abhängigkeiten und stärkt Ihre unternehmerische Entscheidungsfreiheit – besonders wichtig für langfristige Datensicherheit und Vertrauen.
Was im Hintergrund dafür sorgt, dass Ihre Daten sicher sind
Moderne Backup-Software arbeitet im Hintergrund zuverlässig und unauffällig. Entscheidend ist, dass Ihre Daten gesichert werden, ohne den Arbeitsalltag zu stören – und im Ernstfall schnell wieder verfügbar sind.
Automatisierte und kontinuierliche Datensicherung
Ihre Daten werden automatisch und regelmäßig gesichert. So entsteht kein Risiko durch manuelle Fehler oder vergessene Sicherungen.
Verschlüsselte Übertragung und Speicherung (AES-256)
Alle Daten werden bei der Übertragung und Speicherung verschlüsselt. Dadurch sind Ihre Informationen jederzeit geschützt – ohne diesen Schlüssel, den nur Sie haben, ist kein Zugriff möglich.
Inkrementelle Sicherung und effiziente Datennutzung
Dank inkrementellen Backups werden nur Änderungen gespeichert. Das reduziert den benötigten Speicherplatz und sorgt für schnelle, effiziente Sicherungsprozesse.
Schutz vor Ransomware und ungewöhnlichen Veränderungen
Schutzmechanismen verhindern, dass Daten durch Ransomware unbemerkt verändert oder verschlüsselt werden. Auffällige Veränderungen werden so frühzeitig erkannt, sodass Angriffe gestoppt und Schäden vermieden werden können.
Schnelle und zuverlässige Wiederherstellung
Im Ernstfall zählt jede Minute. Eine stabile Backup-Software stellt sicher, dass Ihre Daten gesichert sind und schnell wiederhergestellt werden können, damit Ihr Betrieb ohne lange Unterbrechung weiterläuft.
Typische Einsatzbereiche in Unternehmen
Backup-Lösungen sind heute in nahezu allen Bereichen unverzichtbar. Gerade für kleine und mittlere Unternehmen ist es entscheidend, dass Daten zuverlässig gesichert sind – unabhängig davon, wo sie entstehen oder verarbeitet werden. Eine leistungsstarke Datensicherung sorgt dafür, dass Arbeitsabläufe stabil bleiben und Risiken minimiert werden.
Server und zentrale Unternehmensdaten
Auf Servern liegen oft die wichtigsten Daten eines Unternehmens: Projekte, Kundeninformationen und interne Dokumente. Eine zuverlässige Sicherung dieser zentralen Systeme stellt sicher, dass bei Ausfällen oder Fehlern keine geschäftskritischen Informationen verloren gehen und der Betrieb schnell wieder aufgenommen werden kann.
Arbeitsplätze und mobile Geräte
Auch auf einzelnen Arbeitsplätzen entstehen täglich wichtige Daten. Ob im Büro oder unterwegs – Laptops und mobile Geräte sind anfällig für Verlust, Defekte oder Angriffe. Eine automatisierte Backup-Lösung sorgt dafür, dass diese Daten kontinuierlich gesichert werden, ohne dass Mitarbeiter aktiv eingreifen müssen.
Projektdaten (z. B. Vermessung, Bau, Ingenieurbüros)
In Branchen wie Vermessung, Bau oder Ingenieurwesen entstehen große Datenmengen, die oft projektbezogen und zeitkritisch sind. Eine leistungsstarke Datensicherung schützt diese sensiblen Informationen und stellt sicher, dass Projekte auch nach unerwarteten Ereignissen ohne größere Verzögerungen fortgeführt werden können.
E-Mail-Systeme und Datenbanken
E-Mails und Datenbanken enthalten häufig geschäftskritische Informationen und Kommunikationsverläufe. Eine zuverlässige Sicherung sorgt dafür, dass auch diese Daten im Ernstfall vollständig wiederhergestellt werden können – ein wichtiger Faktor für Transparenz, Nachvollziehbarkeit und rechtliche Sicherheit.
Was eine zuverlässige Datensicherung im Unternehmen kostet
Die Kosten für eine Datensicherung hängen nicht nur vom Speicherplatz ab, sondern davon, wie zuverlässig Ihre geschäftskritischen Daten geschützt und im Ernstfall wiederhergestellt werden können. Unsere Backup-Lösung basiert auf sicheren Cloud-Backups, kombiniert mit automatisierten Prozessen und inkrementellen Sicherungen – transparent, nachvollziehbar und auf Ihr Unternehmen abgestimmt.
Backup und Wiederherstellung für Arbeitsplätze
Arbeitsplätze werden automatisch und kontinuierlich gesichert, ohne zusätzlichen Aufwand für Ihre Mitarbeiter. Durch inkrementelle Sicherungen werden nur Änderungen gespeichert, was Speicher effizient nutzt und Kosten überschaubar hält. So bleiben wichtige Daten jederzeit geschützt und schnell verfügbar.
Backup und Wiederherstellung für Server und zentrale Systeme
Für Server und zentrale Daten kommt es auf Stabilität und Verlässlichkeit an. Unsere Backup-Lösung stellt sicher, dass auch große Datenmengen und geschäftskritische Daten regelmäßig gesichert werden und im Ernstfall schnell wiederhergestellt werden können.
Erweiterungen für individuelle Anforderungen
Je nach Struktur Ihres Unternehmens lassen sich Cloud-Backups flexibel erweitern – etwa für Datenbanken, E-Mail-Systeme oder spezielle Anwendungen. So entsteht eine Lösung, die genau zu Ihren Anforderungen passt und langfristig Sicherheit bietet.
Klare Rahmenbedingungen – ohne versteckte Komplexität
Unsere Backup-Lösung ist bewusst einfach und transparent aufgebaut. Sie profitieren von Cloud-Backups ohne Mindestlaufzeit, mit 30-tägiger Kündigungsfrist zum Monatsende und ohne Einrichtungsgebühr. Klare Preise, nachvollziehbare Leistungen und volle Kontrolle über Ihre Datensicherung – so wissen Sie jederzeit, woran Sie sind und können sicher planen.
Woran Sie erkennen, dass Ihr Backup überprüft werden sollte
Ein Backup wird selten hinterfragt, solange alles funktioniert. Typische Anzeichen für Risiken sind fehlende Transparenz, unklare Wiederherstellungsprozesse oder Sicherungen, die lange nicht getestet wurden. Gerade bei geschäftskritischen Daten kann das im Ernstfall zu Ausfällen und Verzögerungen führen. Eine regelmäßige Überprüfung schafft Klarheit und reduziert Unsicherheiten.
Von der bestehenden Sicherung zu einer zuverlässigen Lösung
In vielen Unternehmen existiert bereits eine Datensicherung. Entscheidend ist, diese strukturiert zu prüfen und gezielt zu verbessern. Wir analysieren Ihre bestehende Lösung, identifizieren mögliche Schwachstellen und entwickeln daraus eine Backup-Lösung, die zuverlässig funktioniert und zu Ihrem Arbeitsalltag passt – ohne unnötige Komplexität.
Lassen Sie uns gemeinsam prüfen, wie sicher Ihre Daten aktuell sind
Oft zeigt sich schon in kurzer Zeit, ob eine Datensicherung wirklich zuverlässig ist. In einem unverbindlichen Gespräch klären wir, wie Ihre aktuelle Lösung aufgestellt ist und wo mögliche Risiken bestehen – verständlich, praxisnah und ohne Verpflichtung.
Datenruhe – wenn Sie sich nicht mehr um Backups kümmern möchten
Wenn Sie Ihre Datensicherung vollständig auslagern möchten, übernehmen wir auf Wunsch auch den Betrieb. Mit unserer Backup-Lösung sorgen wir im Hintergrund dafür, dass Ihre Daten gesichert, überwacht und im Ernstfall schnell wiederhergestellt werden können – ohne zusätzlichen Aufwand für Sie.
Preise fürs hybride BackUp - Datenruhe
Datenruhe Server
- zuverlässige Sicherung Ihrer Serverdaten
- inkl. 1 TB Speicherplatz online
- kontinuierliche Überwachung der BackUps
- verschlüsselte Speicherung in der EU
- Berichte über erfolgte BackUps
- monatlich kündbar, 30 Tage Kündigungsfrist
- jedes weitere TB 10,-- € / Monat netto
- ab 39,-- € / Monat netto
Datenruhe Arbeitsplatz
- automatische tägliche Datensicherung
- inkl. 500 GB Speicherplatz online
- laufende Überwachung der BackUps
- verschlüsselte Speicherung in der EU
- Berichte über erfolgte BackUps
- monatlich kündbar, 30 Tage Kündigungsfrist
- jedes weitere 500 GB 15-- € / Monat netto
- ab 19,-- € / Monat netto
Ausfürhliches Angebot, Optionen und Erweiterungen auf Anfrage.
Häufige Fragen zur Datensicherung im Unternehmen
Unsere Backup Lösungen für Unternehmen sind flexibel einsetzbar und deckt eine Vielzahl typischer Systeme im Unternehmen - besonders im KMU - ab. Dazu gehören unter anderem vollständiges Backup für:
- Windows Endpoints und Server
- Windows Disk Images und System State
- macOS und Linux Systeme
- virtuelle Umgebungen (z. B. Hyper-V, Proxmox)
- E-Mail-Systeme (Microsoft 365, Exchange)
- NAS-Systeme (z. B. Synology)
- Datenbanken (Microsoft SQL, MySQL, MongoDB)
Welche Systeme im Detail gesichert werden, hängt von Ihrer individuellen IT-Struktur ab.
Die Datensicherung erfolgt automatisiert und in individuell definierten Intervallen. In vielen Fällen werden tägliche Sicherungen eingesetzt, bei Bedarf auch häufiger. Durch inkrementelle Sicherungen werden nur Änderungen übertragen, was Ressourcen schont und Prozesse beschleunigt.
Ihre Daten werden in europäischen Rechenzentren gespeichert. Die Backup-Infrastruktur ist auf eine datenschutzkonforme und sichere Verarbeitung ausgelegt, sodass Sie jederzeit die Kontrolle über Ihre Daten behalten.
Ja. Schutzmechanismen verhindern, dass Daten verändert oder verschlüsselt werden können.
Die Wiederherstellung erfolgt schnell und strukturiert, abhängig von Datenmenge und System. Entscheidend ist, dass die Prozesse klar definiert sind und im Ernstfall zuverlässig funktionieren.
Nein. Die Sicherung läuft automatisiert im Hintergrund. Optional übernehmen wir auch die Überwachung und Betreuung, sodass Sie sich im Alltag nicht damit beschäftigen müssen.
Nein. Die Backup-Lösung ist bewusst transparent aufgebaut – ohne Mindestlaufzeit, ohne Einrichtungsgebühr und mit klar nachvollziehbaren Preisen.